Additive Manufacturing

Das Thema “Additive Manufacturing” wird in vier Schwerpunkten bearbeitet:

1. InkeJet Printing und Stereo-Lithographie

2. Soft Lithographie

3. Zwei-Photonenabsorptionslithographie

4. Local Probe Methoden

Unter (1) werden gesinterte 3D-Strukturen gebaut, um das kostspielige Fräsen von Formkörpern zu umgehen. Ausserdem werden zur 2.5-D Strukturierung von Bauteilen auch Schutzschichten auf Freiformflächen gedruckt. Zudem wird die Wechselwirkung zwischen Tinte und Oberfläche untersucht.

Bei (2) werden mittels mikrostrukturierter Stempel Muster auf Oberflächen übertragen, welche zur Strukturierung der Substratoberfläche, zur Änderung der Oberflächenchemie oder zur Herstellung von biologisch aktiven Oberflächen dienen. Die verwendeten Tinten können hier auch ultradünne Funktionsschichten erzeugen.

Unter (3) versteht man das Herstellen ultrakleiner 3D-Strukturen in einem Photopolymer. Dabei werden Bauteile realisiert, die mit anderen Verfahren kaum hergestellt werden können.

Bei (4) werden in einem speziellen Polymerfilm nanometergenaue Strukturen geschrieben, die danach zur Strukturierung des Substrats genutzt werden. Diese Methode wird an der NTB zur industriellen Nutzung weiterentwickelt.